Schuldnerberatung hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Querschnittsaufgabe in der sozialen Arbeit entwickelt. In der Arbeit mit Alleinerziehenden, Jugendlichen, Familien, Suchtabhängigen und Straffälligen, um nur einige Bereiche zu nennen, überall spielen Schuldenprobleme eine immer größere Rolle. Das Ziel von Schuldnerberatung ist es, ver- und überschuldeten Menschen bei der Bewältigung ihrer sozialen und finanziellen Probleme zu helfen und ihnen wieder neue Lebensperspektiven zu vermitteln.

Die vorhandenen Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen verzeichnen im Durchschnitt mehrmonatige Wartezeiten. Vor diesem Hintergrund ist in den letzten Jahren das Interesse von Fachkräften aus allen Feldern der sozialen Arbeit gestiegen, sich selbst fundierte Kenntnisse anzueignen, um Menschen mit einer Überschuldungsproblematik, soweit dies möglich ist, selbst zu beraten oder das Thema der Schuldenprävention in die eigene Arbeit zu integrieren.

Auch diejenigen Fachkräfte, die in einer spezialisierten Schuldnerberatungsstelle arbeiten und die für diese Aufgabe nicht ausgebildet wurden, wünschen sich eine fundierte Qualifizierung, in der parallel zu den praktischen Erfahrungen Systematik, Fachwissen und Handlungssicherheit vermittelt werden.

Der Zertifikatskurs „Schuldner- und Insolvenzberatung“ bietet die Möglichkeit, sich in fünf aufeinander abgestimmten Seminaren grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten für eine qualifizierte Schuldner- und Insolvenzberatung anzueignen und sich mit anderen Fachkolleginnen und -kollegen mit diesem Arbeitsschwerpunkt zu vernetzen. Er wendet sich auch an Fachkräfte, die an einem Einstieg in dieses Arbeitsfeld interessiert sind.

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