Der Rückgang der Verbraucherinsolvenzverfahren bedeutet allerdings zumindest für Nordrhein-Westfalen keinerlei Entlastung bei den Schuldnerberatungsstellen. Bei mehr als 1,7 Millionen überschuldeten Menschen in NRW kommen auf einen Schuldnerberater, eine Schuldnerberaterin im NRW-Schnitt 3.700 Überschuldete. Und lokal ist „das Missverhältnis teils noch krasser“, wie die Neue Ruhrzeit (NRZ) in ihrer Ausgabe vom 28.03.2018 berichtet. Nachdem das Land die Förderung für die Verbraucherinsolvenzberatung angehoben habe, seien nun auch die Kommunen und die Sparkassenverbände gefordert, ihren Teil zu einer Verbesserung der Schuldnerberatung zu leisten.

https://www.nrz.de/region/es-gibt-zu-wenig-schuldnerberater-in-nrw-id213863331.html

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