Für einen Verstoß gegen § 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO (…) ist allein erheblich, ob in die Treuhandperiode fallende Einkünfte verheimlicht werden. Der Begriff des Verheimlichens geht über denjenigen des schlichten Verschweigens hinaus (…). Eine Pflicht, den Treuhänder unaufgefordert über einen höheren ausgezahlten Lohn oder über die Einkünfte eines Unterhaltsberechtigten zu unterrichten, enthält § 295 Abs. 1 InsO nicht (Rn. 7). Siehe die Anmerkung von Rechtsanwalt Kai Henning
BGH, Beschluss vom 12.07.2018 – IX ZB 78/17

https://www.gesetze-im-internet.de/inso/__295.htmlhttp://www.soziale-schuldnerberatung-hamburg.de/2018/bgh-verneint-pflicht-des-schuldners-in-wohlverhaltensperiode-unaufgefordert-einkommensaenderung-eines-unterhaltsberechtigten-mitzuteilen/#more-14944http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&sid=aeb93f8ada4108107a46f7cea1b3b46b&nr=87002&anz=1&pos=0&Frame=4&.pdf#page=4&zoom=auto,-17,641

 

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