Menschen nach der Flucht nehmen ab ihrer Ankunft in Deutschland am hiesigen Konsumalltag teil. Durch zum Teil kriminelle Tricks und unseriöse Verkaufsstrategien treffen selbst erfahrene Verbraucher*innen Fehlentscheidungen, die sie in finanzielle Notlagen stürzen können. Geflüchtete Menschen sind mit vielen Gepflogenheiten, sowie Hürden und Fallstricken des deutschen Konsumalltags, nicht vertraut. Ratsuchende wenden sich meist an Migrationsberatungsdienste, mit der Erwartung, die entsprechende Unterstützung zu erfahren. Die Mitarbeiter*innen der Migrationsberatungsstellen finden sich dann schnell in den komplexen Sachverhalten des Verbraucherschutzes wieder.
Das Projekt „Stärkung der Verbraucherschutzkompetenzen von Geflüchteten“ wurde in der Zeit von Dezember 2017 bis Februar 2019 durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert und zum Abschluss des Projekts wurde die Arbeitshilfe Verbraucherschutz für Geflüchtete erstellt. Die online Version ist auf der Website des AWO Bundesverbandes erhältlich.

https://www.awo.org/index.php/arbeitshilfe-einfacher-sprache-verbraucherschutz-fuer-gefluechtete

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