Mehr als je zuvor bedienen sich Gläubiger zur effizienten Forderungsbeitreibung der Unterstützung durch Inkassounternehmen und Inkassoanwälte. Schuldnern werden dabei für diese Tätigkeit häufig nicht nachvollziehbare Kosten in Rechnung gestellt. Beratungsfachkräfte werden regelmäßig mit kaum durchschaubaren Forderungsabrechnungen konfrontiert, was die praktische Arbeit erschwert. Trotzdem gilt: Die Abwehr unberechtigter (Inkasso-)Forderungen gehört zu den unverzichtbaren Bestandteilen eines wirksamen Verbraucherschutzes. Häufig können rechtliche Zweifel an einer Forderung auch Argument in Verhandlungen sein. Einmal anerkannte bzw. im Insolvenzverfahren festgestellte Forderungen lassen sich nachträglich kaum mehr korrigieren.
In der Veranstaltung werden die Teilnehmer*innen dazu befähigt, Forderungen mit Hilfe eines Schemas zu überprüfen. Es werden Beispiele unrechtmäßiger Inkassopraktiken und Inkassoforderungen, Möglichkeiten der Gegenwehr bzw. Möglichkeiten der strategischen Vorgehensweise vorgestellt.
Fallbeispiele bzw. Forderungsabrechnungen der Teilnehmer*innen werden gerne aufgenommen, sofern sie bis spätestens zehn Tage vor der Veranstaltung an ehlen@rae-efs.de eingesandt werden.
Termin: 11.07.2019
Ort: Köln
Kosten: 120,00 Euro
Veranstalter: Schuldnerhilfe Köln gGmbH

https://www.fortbildung-schuldnerberatung.de/veranstaltungen/umgang-mit-inkassoforderungen-in-der-beratungspraxis/

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