Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Deutschland führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele können derzeit nicht arbeiten, die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert und finanziert werden. Zunehmende familiäre Konflikte sind zu erwarten. Der Ausweg aus dieser Situation ist für gewaltbetroffene Frauen durch Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit schwierig. In dieser Situation bieten die Schuldner- und Verbraucherberatungsstellen eine vertrauensvolle Möglichkeit, wo Hilfebedarf signalisiert oder eine Weitervermittlung angeboten werden kann. Wir bitten in den Gesprächen mit Klient*innen für Hinweisen auf Häuslicher Gewalt wachsam zu sein und bei Bedarf auf das bundesweite Hilfetelefon zu verweisen: Gewalt gegen Frauen 08000 116 016 oder per Mail https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/angebot-im-ueberblick.html 

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