Anlässlich der Verabschiedung des Sozialschutzpakets II kritisieren die Wohlfahrtsverbände eine soziale Schieflage dadurch, dass die existenziellen Notlagen einkommensarmer Menschen in der Corona-Krise von der Politik übersehen werden. Hilfsangebote (z.B. der Tafeln) und Sonderangebote in Supermärkten stehen kaum zur Verfügung und Zusatzkosten für Kinder im Homeschooling seien nicht zu schultern. Bildungsbenachteiligung verfestige sich jetzt und sei kaum wieder aufzuholen. Zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und für Solidarität gerade auch mit den Ärmsten fordern die Wohlfahrtsverbände daher eine finanzielle Soforthilfe für alle Menschen, die existenzsichernde Sozialleistungen wie Hartz IV, Kinderzuschlag, Altersgrundsicherung oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Pressemitteilungen mit unterschiedlichen Akzentuierungen:

Der Paritätische Gesamtverband vom 14.05.2020

Diakonie Deutschland vom 14.05.2020

AWO Bundesverband vom 30.04.2020

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