Die Zahl der Insolvenzen in NRW waren laut IT.NRW in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 mit 14 806 um 24,6 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2019 (damals: 19 646 Fälle). Zu dem Rückgang der Insolvenzzahlen im dritten Quartal 2020 – 58,0 Prozent weniger Verbraucher*innenverfahren – wird als mögliche Ursache ebenfalls die Gesetzgebung zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens vermutet. Mit Blick auf die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie bemerken die Statistiker*innen des Landes NRW, die Auswirkungen der Covid19-Pandemie spiegelten sich noch nicht in einem Anstieg der beantragten Insolvenzverfahren wieder. Das liege „u. a. daran, dass die Insolvenzen grundsätzlich aufgrund der regulären Bearbeitungszeit bei den zuständigen Insolvenzgerichten ein sogenannter „nachlaufender Konjunkturindikator“ sind“.

Pressemitteilung IT.NRW vom 14.12.2020

Aktuelle Daten mit anschaulichen Grafiken zum Stand der Insolvenzen in NRW veröffentlichte der WDR: www1.wdr.de/nachrichten/wirtschaft/insolvenzzahlen-nrw.

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