Präventionsketten bündeln eine Vielzahl von Unterstützungs- und Bildungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Alle Kinder und Jugendlichen werden in den Blick genommen und sollen bedarfsgerecht und frühzeitig unterstützen werden. Ziel ist es, ihre Teilhabe zu stärken, zum gelingenden Aufwachsen beizutragen und den möglichen Folgen von Armutslagen entgegenzuwirken. Hierzu gehören der achtsame Umgang mit Begrifflichkeiten sowie ein armutssensibler Sprachgebrauch. Weil sich Sprache ständig weiterentwickelt, sind wir alle dazu aufgerufen, unseren Sprachgebrauch zu reflektieren. Wenn Sprache Wirklichkeit schafft, dann geht es ganz konkret darum, mit der eigenen armuts-sensiblen Sprache möglichen Ausgrenzungen entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu erleichtern. Das Landesjugendamt Rheinland hat in einem Glossar reflektierten Begriffe aufgezeigt, die Beispielcharakter haben.

LVR-Broschüre „Armutssensible Sprache“

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