Ein Blick auf die Jahre 2019 bis 2021 ergibt für NRW vorläufig folgendes Bild: Im Vergleich zu 2019 gab es 2021 ein Zuwachs von rund 6.100 Restschuldbefreiungsverfahren. Der Einbruch der Zahlen in 2020 (minus rund 6.350 Restschuldbefreiungsverfahren im Vergleich zu 2019) wurde 2021 also ungefähr ausgeglichen. Das dürfte vor allem das Verdienst der gemeinnützigen und kommunalen Beratungsstellen sein. Inwieweit die Corona-Pandemie und die Verkürzung des Entschuldungsverfahrens die Zahl der Insolvenzen beeinflusst, wird sich zeigen. Auffällig ist allerdings, dass die Monatszahlen zum Jahresende 2021 weiterhin deutlich höher sind als die Durchschnittswerte des Jahres 2019. Quelle: Eigene Berechnungen (Grundlage: Insolvenzanträge von Verbraucher*innen und ehemals Selbstständige) nach den Daten von IT.NRW

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