Einkommensschwache Haushalte leiden überproportional stark unter der rasanten Teuerung, was in vielen Fällen zu existenzbedrohenden Krisen führt. Von der aktuellen Politik der Bundesregierung werden sie nur unzureichend entlastet. Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Beratungstochter des DIW Berlin, DIW Econ, für die Diakonie Deutschland. Die von der Diakonie
Deutschland in Auftrag gegebenen Studie zeigt, dass die 20 Prozent der Haushalte mit den niedrigsten Einkommen fast 70 Prozent ihres Nettohaushaltseinkommens für die durch die Inflation besonders belasteten Bereiche Nahrungsmittel, Wohnen und Verkehr ausgeben. Sie erfahren damit die größte Belastung durch höhere Preise. Gleichzeitig mangelt es ihnen an finanziellen Spielräumen, wie Rücklagen oder einer höheren Sparquote, um die Folgen abzumildern.

Pressemitteilung der Diakonie Deutschland vom 13. Juli 2022

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